25.09.2022 – Homeward bound, I wish I was, already!

Der letzte Morgen auf Madeira begrüßte uns mit einem Regenguss.

Packen, Apartment in einen akzeptablen Zustand versetzen. Um 11 müssen wir weg, der Flieger geht aber erst um 5! Das bedeutet mal wieder Flughafen-Limbo!

Der Flug ging kurz vor 18 Uhr. Mit Zeitdifferenz waren wir gegen halb elf in FRA, mussten eine viertel Stunde aufs Gepäck warten, dann mit dem Shuttle zu Terminal 1. Von dort mit dem letzten (?) airpark-Shuttle zum Parkhaus, dann zurück nach Mannheim. Gegen 1:15 Uhr waren wir endlich zu Hause.

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23.09.2022 – Ruhiger Tag in Funchal

Nach dem Frühstück erst eine Ruhepause, dann spazierten wir zum Kreuzfahrtschiff-Pier. War aber eher enttäuschend! Wir wussten zwar dank https://marinetraffic.com, dass außer der Autofähre „Lobo Marinho“ zur Nachbarinsel kein anderes Schiff dort war. Trotzdem, man sieht wenig, nicht einmal zum kleinen Leuchttum am Ende des Piers kann man hoch gehen.

Wir aßen was am Hafen, nach der Siesta gingen wir nachmittags Window-Shoppen und ein ZipLock-Tüten besorgen, dann ging’s „nach Hause“.

Heute wieder selbst gekocht – war lecker!

Abendspaziergang in der Dämmerung zum Hafen.

20. 09. 2022 – In den Norden

Nach dem Frühstück fuhren wir einmal quer durch die Insel, in den Nordwesten. Hier scheint es noch mehr Tunnel zu geben als in Norwegen! Und das will was heißen!

Wir hielten zuerst in Porto Moniz, mit seinen (fast) natürlichen Schwimmbecken.

Wie man sieht war es sehr diesig, aber auch schön warm. Da wir beide nicht so die Badenixeriche sind beließen wir es bei einem Besuch des Aquariums und einem Snack mit Kaffee.

Dann fuhren wir in die Berge, nach Fanal. War aber keins!

Von Meereshöhe auf 1200 Meter, und dann noch den Hügel hochkraxeln war ganz schön anstrengend! Und dann schlug das Wetter um, die Natur zog die Tischdecke über die Berge.

Wir wollten noch die Wasserkanäle erwandern, aber es wurde immer wolkiger und regnete sich dann ein.

Deshalb kkehrten wir um und fuhren zurück nach Funchal. Ein Einkauf im Supermarkt für morgen, ein leckeres, zu mächtiges Abendessen. Das war der heutige Tag!

19. 09. 2022 – Funchal – Botanischer Garten

Morgens gingen wir ein paar Schritte durch die Altstadt, bevor wir im „Brunch Club“ lecker frühstücken gingen.

Danach wurde erst einmal fürs Frühstück morgen und in den nächsten Tagen eingekauft.

Gegen Mittag dann gingen Wassermaus und Kröte einen steilen Berg hinan, und zwar nicht zum Genuss der Abendröte, sondern um zum Botanischen Garten zu gelangen.

Der Botanische Garten ist wirklich sehenswert, in seinem nicht immer perfekten Charme.

Nach dem Abstieg gingen wir tatsächlich noch einmal einkaufen, diesmal fürs Abendessen. Schließlich haben wir ein Apartment mit vollständiger Küche.

Nach einer längeren Ruhepause und Abendessen gingen wir bei Einbruch der Dunkelheit noch einmal runter zum Hafen, bewunderten die Lichter der Stadt, und aßen noch ein Eis.

Bisher gefällt mir die Stadt und die Insel sehr gut! Nicht so groß, nicht so überlaufen wie die Kanaren. Morgen wollen wir in die Natur …

18. 09. 2022 – Nach Madeira

Alles etwas lockerer als neulich nach Norwegen! Zunächst jedenfalls.

Die Ankunft auf dem Flughafen in Santa Cruz war gegen 17 Uhr. Aber bis wir unseren Mietwagen hatten und nach Funchal kamen, war’s schon 19 Uhr. Und wir fanden unser Apartment nicht! Erst ein Anruf bei der „Notfallnummer“ brachte Aufklärung und wenig später eine nette Frau, die uns eincheckte.

Nachdem wir uns „installiert“ hatten suchten wir noch etwas zu essen. Inzwischen war es schon Nacht geworden, so dass wir keine großen Entfernungen mehr zurücklegten. Das Essen war sehr lecker! Und das will was heißen, in Portugal!

Nachgedanken zum ersten Urlaub in Norwegen

Es war unser erster Besuch in Norwegen. Einiges war erwartet, vieles hat die Erwartungen übertroffen, und einige Dinge waren überraschend:

  • Die Norweger:innen sind groß! Vielleicht sind deshalb die Betten in den Hotels meist 2,20 m lang?
  • Die Norweger sind offensichtlich Knüller, nicht Falter.
  • Das Land ist tatsächlich so schön wie man sagt.
  • Und so teuer! Kleines Bier für €10 … 0,5 l Cola im Supermarkt €2!
  • Auch Benzin und Diesel ist viel teurer als in Deutschland, obwohl Norwegen eigenes Öl hat.
  • Rote Fußgängerampeln werden gerne ignoriert. Selbst in Oslo ist so wenig Verkehr, dass niemand wartet wenn gerade offensichtlich nichts kommt.
  • Wie in den USA gibt’s im Restaurant kostenlos Leitungswasser, meist automatisch, ungefragt.
  • Mit der Stockwerkzählung ist man sich anscheinend nicht ganz einig: Meist wird das Erdgeschoss als 1. Stock gezählt, wie in USA oder China. Ab und zu findet man aber auch ein Erdgeschoss in den Aufzügen.
  • Das Leitungswasser ist phänomenal gut. Das Brot auch.
  • Was Touris umsonst von zu Hause mitgebracht haben: Badesachen. Ist einfach zu kalt, außer für wirklich Hartgesottene.
  • Was Touris zu wenig mitgebracht haben: Was Warmes zum Anziehen.
  • Autos sind im Schnitt deutlich größer als in Deutschland; alle Neuwagen sind Hybrid oder Elektro.
  • Ganz im Süden von Norwegen gibt es Weinanbau!
  • Ja, es gibt tatsächlich Restaurants, die Walsteak auf der Speisekarte haben.
  • Die Stabkirchen wurden im 12. Jahrhundert erbaut!
  • Butter und Vollmilch sind schwer zu bekommen, obwohl überall Kühe durch die Berge bimmeln.
  • „Saft“ ist nicht Saft! In der EU gilt, dass wo Saft drauf steht auch 100% Saft drin sein muss. Hier bekommt man oft Süßplørre.
  • Bamsemums!
  • Stechmücken? Fehlanzeige! In den 14 Tagen hat keiner von uns auch nur einen einzigen Mückenstich bekommen.
  • Fährt man (m/w/d) mit dem Auto durch Norwegen, verbringt man einen nicht unerheblichen Teil der Strecke unter der Erde. Wir waren in drei Tunneln von über 10 km Länge unterwegs!
  • Künstliche Zimmerpflanzen! Überall Plastikfarne und falsche Blumen.
  • Der einzige Ort an dem Bargeld (und zwar 10 Kronen-Münzen) benötigt werden sind Duschen und Waschmaschinen auf den Campingplätzen. Sonst alles bargeldlos.
  • Fähren, Mautstraßen und Parkhäuser scannen ausnahmslos das Nummernschild. Rechnung kommt später. Im Falle eines Mietwagens über den Verleiher.
  • Klippfisch.

Samstag, 23. Juli 2022: Oslo – Mannheim

Alles hat letztendlich gut geklappt! Zwar waren wir viel zu früh – VIEL ZU FRÜH! – am Flughafen in Oslo, weil der Flieger erst am Nachmittag ging (mit etwa 15 Minuten Verspätung). Aber was soll Mensch machen? Wir mussten ja irgewann im Hotel auschecken, zum 40 km entfernten Oslo-Gardemoen-Flughafen fahren, auf dem Weg noch volltanken …

Dann hockt man eben noch vier Stunden im Flughafen-Café. Zum Glück gibt es Wi-Fi!

In FRA mussten wir 25 Minuten auf die Koffer warten, dann Shuttlebus zum Parkhaus, und zurück nach Mannheim.