16. Oktober 2021 – Der letzte Tag in „Nuraghistan“

Gestern Nacht hatte es geregnet, und auch der Morgen war trüb und kühl. Wir waren gegen Mittag kurz im Dorf, um eine Kleinigkeit zu essen. Herbststimmung!

Am Nachmittag klarte es aber auf, so dass wir noch einen schönen Spaziergang rund um unseren Hausberg machen konnten.

Heute Abend wollen wir noch einmal eine Pizza essen gehen, morgen früh wird gepackt. Der Flieger zurück geht – so der Gott der Winde will – kurz vor 15 Uhr.

Fazit

Die zwei Wochen auf Sardinien waren in der Planung von Corona geprägt und eingeschränkt. Wenn man das bedenkt, war es sehr schön hier, auch wenn wir ohne Corona anders geplant hätten.

Sardinien ist landschaftlich wunderschön! Besonders attraktiv für Strandbegeisterte, Wanderer und Motorradfahrer. Ich bin nichts davon. Und Cannigione war mir letztendlich zu ruhig – es hätte schon Cagliari sein dürfen.

Mit dem Wetter hatten wir ein bisschen Pech – es kann Anfang Oktober wohl auch noch „richtig Sommer“ sein. Wir hatten aber Mistral, mit starkem und kühlem Nordwind. Kein Badewetter.

Es war trotzdem sehr schön, hier. Hoffentlich können wir nächstes Jahr wieder uneingeschränkt planen.

15. Oktober 2021 – „Die blaue Lagune“

Strahlend blauer Himmel und trotz Mistral wieder über 20 Grad! Also doch noch Gelegenheit, an der Costa Smeralda ein paar Minuten im Wasser zu verbringen. Also fuhren wir an einen der angeblich schönsten Strände in der Nähe, li piscini, etwa 5 km nördlich von Cannigione. Wirklich schön! Und so unglaublich sauber, im Vergleich zur Adria – ja, ich zeige vorwurfsvoll auf dich, Kroatien! Mein Mann hat ein paar Beweisfotos gemacht:

13. Oktober 2021 – Menhir und Wanderweg

Morgens verließen wir unsere Unterkunft in Silí. Eigentlich wollten wir uns noch die Innenstadt von Oristano anschauen, aber wir fanden keinen Parkplatz!

Statt ddessen fuhren wir weiter zum Menhir di Monte Corru Tundu.

Dann ging es weiter nach Tiscali, wo wir eine kleine Wanderung machten. Tiscali ist fast so schön wie es abgelegen ist. Aber nur fast! Die Fahrt ist mit einem normalen Auto abenteuerlich.

Am späten Nachmittag fuhren wir dann die immer noch weite Strecke nach Cannigione zurück. Leider war auf einer Brücke in Olbia Stau …

10. Oktober 2021 – „Reich und schön“

Halbzeit

Die erste Woche des Sardinien-Urlaubs ist vorbei. Die Insel (wir waren bisher nur im Norden) ist landschaftlich wunderschön! Die bizarren Felskuppen und natürlichen Steingärten faszinieren jeden Tag aufs Neue. Und die Küste an der Costa Smeralda sind ein Traum! Die prähistorischen Stätten sind ebenfalls sehenswert – es gibt nur zu viele davon, um mehr als nur einen kleinen Teil davon zu besichtigen.

Oktober ist allerdings nicht ohne Grund Nachsaison: Zum Baden ist es schon fast zu kühl und vor allem windig. Das Wetter war die erste Woche auch zu unbeständig für längere Unternehmungen. Zum Glück sind wir Strandmuffel, sonst wären wir bestimmt enttäuscht.

Wir genießen die Landschaft, die Spaziergänge, das Essen.

Morgen fahren wir nach Oristano, von dort aus schauen wir uns ein paar Tage im Süden der Insel um, bevor wir wieder zurück nach Cannigione kommen, und am kommenden Sonntag dann zurück fliegen.

Porto Cervo

Eigentlich wollten wir heute wandern gehen, aber Frau Google hat versagt und wollte uns über Feldwege zum angepeilten Parkplatz führen.

Statt dessen schauten wir uns den Yachthafen und Porto Cervo an – da wo im Sommer die Superreichen verkehren. Die Pizza zum Mittagessen kostete das doppelte von dem in Cannigione. Aber wenigstens war sie sehr gut.

Aber die Straßenkatzen sind mir lieber …

9. Oktober 2021 – „Bärenfels“ – Palau – Isola dei Gabbani

Entgegen der Vorhersage war das Wetter heute ordentlich. Wir fuhren Richtung Norden und bestiegen zuerst den Bärenfels. Aus der richtigen Perspektive, die man selbst leider nicht einnehmen kann, sieht der Felsen tatsächlich wie ein Bär aus:

Auch wenn man das selbst von oben nicht so sieht lohnt sich der Weg nach oben, denn man hat einen schönen Blick auf Palau und die Bucht mit den vorgelagerten Inseln.

Anschließend schlenderten wir duch Palau, wo wir auch etwas aßen.

Schließlich fuhren wir zur Isola dei Gabbani. Wir hatten fälschlicherweise angenommen man könne dort spazieren und den Ausblick genießen. Statt dessen fanden wir einen Campingplatz vor, der die komplette Insel einnimmt. Wir spazierten durch den Campingplatz und fragten uns, wer sich so etwas freiwillig antut. Einfach nur furchtbar! Nun ja, wer’s mag …